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Wie
alles begann...
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Wie
alles begann ... (oder: ein auf den Hund gekommener Herr wird zum Herrchen
...)
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Tja,
mit was begann es denn nun eigentlich? Ich glaube, den Ursprung meiner
"Schnauzermania" muß ich unweigerlich mit meiner Liebe zu Pferden verbinden.
Ich ging noch nicht zur Schule, als ich meine leiblichen Eltern schon
nervte: Ich will aber zu den Pferden! In meiner Heimatstadt Kandern gab
(und gibt) es einen kleinen Turnierstall, der bald mein zweites Zuhause
werden sollte. Da gab es diese großen Geschöpfe, die mich so sehr faszinierten.
Und es gab noch etwas anderes: Hunde... eine große Schäferhündin, die
einfach nur lieb und verschmust war und etwas kleines, schwarzes ... Ihr
habt es erraten, eine Zwergschnauzerhündin. Sie war weder verschmust,
noch mochte sie so kleine Quälgeister wie mich, mit denen sie schon sehr
schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Aber gerade das zog mich an. Niemand
durfte Dixie auf den Arm nehmen; doch nach vielen Stunden, in denen ich
versuchte, sie davon zu überzeugen, das ich "anders" und kein Quälgeist
bin, durfte ich sie tragen. Was war ich glücklich und auch stolz, das
Vertrauen von ihr geschenkt zu bekommen.
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Das
war meine erste Erfahrung mit einem Schnauzer, eine Liebe, die bis heute
ganz tief in mir verwurzelt ist. Mein zweites Zuhause wurde durch den
Tod meiner Mutter zu meinem Elternhaus, ich wurde Teil einer Menschen-Pferde-Hunde-Katzen-Milchschaf-und
Gänsefamilie, zu der ich auch heute, nach dreißig Jahren, den besten Kontakt
habe.
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Und
ich nahm was mit: In meinen Augen das größte Geschenk, das es auf unserer
Welt gibt: Die Liebe und das Einfühlungsvermögen für das Tier.
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Nach
dem Abitur absolvierte ich meine Ausbildungen zum Pferdewirt ZH und R
im Haupt-und Landgestüt Marbach und landete danach in einem Stall, in
dem ich noch mehr praktische Erfahrung im Unterrichten gewinnen wollte.
Aus dem Schnuppern-wollen wurden 10 Jahre; Jahre, die begleitet wurden
von den Hofhunden, ratet mal... Richtig, Riesenschnauzern.
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Mein
damaliger Freund und ich beschlossen 1996 zusammen zu ziehen, das ließ
sich mit dem Rund um die Uhr Job leider nicht vereinbaren. Ich wurde Hausfrau
und unterrichte nur noch nebenher. So, da saß ich nun und hatte Zeit...
zu meinem jetzigen Mann gehörte eine Pudeldame aus dem Tierheim, unsere
Prinzi. Aber Pudel, schön und gut, aber da fehlte doch was!!!
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So
kam unser Benji zu uns, ein schwarz-silberner zehn Wochen alter Dreikäse-Hoch,
ein Wirbelwind, ein Hans-Dampf in allen Gassen. Sein richtiger Name ist
Flips von Eberfürst, er feierte am 02.04.06 seinen zehnten Geburtstag
und wirbelt und dampft noch immer durch alle Gassen.
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"Benji"
- Flips vom Eberfürst
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Mit
ihm erschloss sich mir die Welt des Agility, der Begleithundeprüfung und
der Ausstellungen. Zu letzteren kamen wir wie die viel zitierte Jungfrau
zum Kind: Es begann ganz harmlos mit einem Zeitungsausschnitt, in dem
auf eine Rassehunde-Ausstellung aufmerksam gemacht wurde. Tja, dabei blieb
es natürlich nicht, heute sind wir oft "on the road", auf der Jagd nach
dem V, dem Titel und den CACIBs.
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Tja,
soweit, sogut ... doch Schnauzermania läßt sich nicht so leicht befriedigen!
Im Januar 05 verliebte ich mich in einen zweiten "Dreikäse-Hoch" namens
Urchin vom Schatzkästle, der seitdem unser Rudel "voll im Griff" hat.
Er und sein großer Kumpel und Mentor Benji wirbeln jetzt zu zweit, und
wir wären die glücklichste kleine Familie, wenn... Ja, wenn da nicht meine
innere Stimme wäre. Die schreit in meinem Drei-Männer-Haushalt nämlich
nach der Frauenquote!!!
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