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Das
Skelett
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Knochensystem,
Skelett
Das Skelett als Stütze des Körpers und seiner Höhlen bestimmt dessen Größe und Form ganz wesentlich. Das Jugendwachstum des Körpers ist in erster Linie ein Längenwachstum der Knochen. Die Weichteile müssen sich anpassen, aber auch die Knochen formen sich nach der Funktion um (Gewichtszunahme, andere statische Verhältnisse nach Frakturen oder veränderter körperlicher Arbeit). Das Gehirn schafft sich Raum für seine zunehmende Größe (Fontanellen, Hydrocephalus). Die Knochen bieten den Muskeln und Sehnen sowie den Bändern Ansatz, wobei oft Hebelwirkungen auftreten. Dabei ist fast immer der Lastarm größer als der Kraftarm. Das ist zwar unökonomisch, andernfalls würden sich aber plumpe, unproportionierte Körperformen ergeben. Die Festigkeit der einzelnen Knochen sind verschieden. Außerdem bestehen tierartliche, rasse- und individuell bedingte Unterschiede. Die Biegebruchfestigkeit des Knochens liegt zwischen der von Hartholz und der von Gusseisen, bei wesentlich höherer Elastizität. Die Beschaffenheit des Skeletts ist für die Tierbeurteilung wichtig, denn das Skelettsystem ist die Grundlage für viele Leistungen der Muskulatur. Verbindung der Knochen Spaltfreie Verbindungen der Knochen werden Synarthrosen oder auch Fugen, Hafte genannt. Besteht ein Gelenkspalt, so spricht man von einem echten Gelenk, Diarthrose. Hafte, Synarthrosen unterteilt: Syndesmose, bandhaftiges Bindegewebige Verbindung der Knochen z.B. Zungenbein und Schädel, Verbindung beider Unterkieferhälften der Haussäugetiere (Hunde, Katze). Synchondrose, Knorpelhaft. Knorpelige Verbindung der Knochen, z.B. Beckensymphyse, Zwischenwirbelscheiben. Synostose, Knochenhaft. Knöcherne Verbindung der Knochen. Sie geht meist im Alter aus der Syndesmose und der Synchondrose hervor. Synsarkose, Muskelhaft. Verbindung der Skelett-Teile durch Muskeln, z.B. Verbindung der Schulterblätter mit dem Rumpf. Knochennähte, Suturae. Sie stellen eine besondere Form der Knochenverbindung dar. Zwischen den Nahträndern befindet sich während des Wachstums ein feiner bindegewebiger Saum, der später verschwindet. In den Nähten erfolgt während der Jugend das Wachstum der Kopfknochen. Gelenke, Diarthrosen Gelenke sind Verbindungen zweier oder mehrerer Knochenenden mit Knorpelüberzug und dazwischen gelegenem Spalt. Wenn nur zwei Knochen verbunden sind, spricht man von einem einfachen, wenn drei oder mehrere Knochen verbunden sind, von einem zusammengesetzten Gelenk. Von Wechselgelenken spricht man, wenn Bewegungen nur um eine Achse möglich sind. Im allgemeinen steht der Erhöhung der einen Gelenkseite, Gelenkkopf genannt, eine in der Form angepasste Gelenkvertiefung, Gelenkpfanne, der anderen Seite gegenüber. Inkongruente Gelenke sind Gelenke, bei denen Gelenkerhöhung und Gelenkvertiefung nicht ineinander passen (Kniegelenk, Kiefergelenk). Der Ausgleich wird durch Knorpelscheiben (Menisken) geschaffen. Die Menisken bestehen aus Faserknorpel. Bestandteile des Gelenkes Knochenenden sind von hyalinem Knorpel, dem Gelenkknorpel, überzogen. Im Knorpel können Knorpelgruben zur besseren Verteilung der Synovia ausgebildet sein. Gelenkkapsel (Capsula articularis), mit: a) Firbosa aus straffem Bindegewebe. Dies gibt der Gelenkkapsel Halt b) Synovialis mit vielen Blutgefäßen und Nerven. Sie sondern die Gelenkschmiere, Synovia, ab, die Muzin und Zellen enthält. Gelenkgallen entstehen, wenn zuviel Synovia gebildet wurde, z.B. Gelenkentzündungen. Gelenkbänder, sie sind teilweise in der Gelenkkapsel, teilweise außerhalb gelegen. Sie dienen der Kapselverstärkung und der Führung der Gelenkenden. Gelenkhöhle ist meist nur ein kapillärer Spalt. Gelenkformen werden nach Art und Form der Gelenkerhöhungen eingeteilt: Die verschiedenen Gelenkformen sind: Kugel-, Nuss-, Ellipsoid-, Sattel-, Walzen-, Schrauben-, Spiral-, Zapfen-, Schiebe- und Straffes Gelenk. Kugelgelenk ist ein halbkugelförmiger Gelenkkopf und steht einer schalenförmigen Gelenkpfanne gegenüber. Es ermöglicht Bewegungen in allen Richtungen des Raumes und wird daher vielachsiges Gelenk genannt. Ein Kugelgelenk ist z.B. das Schultergelenk. Hund und Katze können aber nur in geringem Umfang Seitwärtsbewegungen im Schultergelenk ausführen. Nussgelenk Bei der als Nussgelenk bezeichneten Abart wird der Gelenkkopf von der Gelenkpfanne zu mehr als der Hälfte umgriffen und dadurch ein besonders fester Halt gewährleistet (z.B. Hüftgelenk) Ellipsoidgelenk, in ihm sind Bewegungen in zwei aufeinander senk-rechtstehender Ebenen möglich. Sattelgelenk ist ebenfalls zweiachsig. Die Gelenkerhöhung hat die Form eines Sattels (Pfoten). Bei vorherrschendem Wechsel von Beugung und Streckung sind aus Seitwärtsbewegungen zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten möglich. Walzengelenk, die Gelenkerhöhung hat die Form einer quergestellten Walze. Es ist ein einachsiges Gelenk und wird Wechselgelenk genannt, da nur ein Wechsel zwischen Bewegung und Streckung möglich ist. Unterarten des Walzengelenkes sind: Scharniergelenk. Es erlangt durch einen oder mehrere Führungskämme besondere Richtungsfestigkeit (z.B. Ellenbogen-, Fesselgelenk). Schraubengelenk. Die Führungskämme sind schräg gestellt. Dadurch wird eine seitliche Abweichung der Bewegung hervorgerufen. Schlittengelenk, ein Knochen gleitet über die von zwei Gelenkerhöhungen gebildete Gelenkrolle (z.B. Kniescheibengelenk) Spiralgelenk, ist ein Wechselgelenk mit Bremswirkung. Mit der Beugung nimmt der Radius der Gelenkrolle zu, die Seitenbänder werden angespannt und bremsen die Bewegung (z.B. Kniekehlgelenk). Zapfengelenk, die Bewegung erfolgt um einen Zylinder in der Längsachse der Knochen (Gelenk zwischen Atlas und Axis). Schiebegelenk, hier verschieben sich die Gelenkflächen in einer Ebene gegeneinander (z.B. Wirbelgelenke). Straffes Gelenk. Die wenig gewölbten Gelenkflächen sind durch Bänder straff verbunden; nur minimale Bewegungen sind möglich (z.B. Kreuzdarmbeingelenk, distale Reihen von Vorderfußwurzel und Sprunggelenk). Knochen des Rumpfes (Wirbelsäule) Wirbelsäule (Columna vertebralis) Die Wirbel (Vertebrae) vereinigen sich zur Wirbelsäule, Columna vertebralis. Allen Wirbeln gemeinsam ist ein grundsätzliches Bauprinzig, das der Funktion entsprechend abgewandelt wird. Auf dem kräftigen Wirbelkörper, Corpus vertebrae, sitzt dorsal der Wirbel-bogen, Arcus vertebrae. Die kraniale Endfläche, die Extermitas cranialis, des Wirbelkörpers ist mehr oder weniger konvex. Die kaudale Endfläche dagegen ist konkav. Von dem Wirbelkörper und dem Wirbelbogen wird das Wirbelloch gebildet. Die Summe der Wirbellöcher stellt den Wirbelkanal dar, in dem das Rückenmark mit seinen Häuten gelegen ist. Am Wirbelbogen befinden sich Fortsätze, und zwar ein unpaarer, medianer Dornfortsatz, sowie auf jeder Seite ein Querfortsatz und nach kranial und kaudal je ein paar Gelenkfortsätze. Zusätzlich können Zitzenfortsätze und Hilfsfortsätze ausgebildet sein. Je ein seitlicher Einschnitt kranial und kaudal am Wirbelbogen bilden seitlich zwischen zwei Wirbeln das Zwischenwirbelloch, durch das die Rückenmarkswirbel austreten. An den Brustwirbel ist gelegentlich im kaudalen, seitlichen Einschnitt ein Steg vorhanden, so daß ein Foramen vertebrale laterale entsteht. Der dorsale Spalt zwischen den Wirbelbögen zweier aufeinanderfolgender Wirbel wird Foramen interarcuale genannt. Zwischen den Wirbelkörper befinden sich außer zwischen Atlas und Axis, die faserknorpligen Zwischen-Wirbelscheiben (Bandscheiben), die im Zentrum einen Gallertkern besitzen. Halswirbel Bei allen Säugetieren sind 7 Halswirbel (auch beim Menschen) ausgebildet Erster Halswirbel, Atlas (Kopfträger) Ohne Wirbelkörper, sondern dorsaler und ventrale Bogen. Seitlich die Atlasflügel. Gelenkfläche für Kondylen des Hinterhauptbeines und Gelenkfläche für Zahn des Axis. Der Zahn des Axis ist der Körper des Atlas. Zweiter Halswirbel, Axis (Drehen) Körper besonders lang (außer Mensch) mit Crista ventralis. Dorn-fortsatz bei den Haustieren kammartig verbreitert (beim Mensch nur ein Dorn). Querforsatz nur schwach ausgebildet. Vorn Zahn des Axis mit Gelenkfläche für Verbindung mit Atlas (Zapfengelenk). Dritter bis sechster Halswirbel Einander ziemlich ähnlich. Niedrige Dornfortsätze, die kleine Erhebungen darstellen. Querforsätze als Processus costarius ragt nach kranial und ventral, der Processus transversus nach kaudal. Die Gelenkflächen der Gelenkfortsätze sind mehr oder weniger hori-zontal gestellt. Sie ermöglichen vor allem Seitwärtsbewegungen der Wirbel. Siebenter Halswirbel Gelenkflächen für das erste Rippenpaar, höherer Dornfortsatz. Processus costarius und Gefäßloch fehlen. Brustwirbel (Vertebrae thoracicae) Zahl der Brustwirbel beim Hund sind 13, sowie 13 Rippenpaare, wobei das letzte Rippenpaar offen ist (Mensch 12, 12 Rippenpaare letztes offen) Die Dornfortsätze der Brustwirbel sind sehr hoch und bilden beim Hund (Fleischfresser) mit den Schulterblättern den Widerrist. Die Dornfortsätze der Brustwirbel sind zunächst nach kaudal geneigt, bis zu einem Wirbel, dessen Dornfortsatz senkrecht steht. Die Querfortsätze sind klein und tragen eine Gelenkfläche für das Rippenhöckerchen. Sie haben tangentiale Gelenkflächen, die Rotations-bewegungen zulassen. Am Körper ist kranial und kaudal je eine Gelenkfläche für die Verbindung mit dem Rippenköpfchen ausgebildet. Lendenwirbel (Vertebrae lumbales) Der Hund hat 7 Lendenwirbel (Mensch 5). Die Dornfortsätze sind kranial geneigt bzw. senkrecht gestellt. Die Querfortsätze sind sehr ausgeprägt und helfen die Körperwand abzustützen. Die Gelenkfortsätze sind vertikal gerichtet und ermöglichen besonders dorso-ventrale Bewegungen der Wirbelsäule. Bei älteren Tieren verwachsen die Lendenwirbel häufig. Kreuzwirbel (Vertebrae sacrales) Der Hund besitzt 3 Kreuzwirbel (Mensch 5). Die Kreuzwirbel verwachsen zum Kreuzbein. Kranial liegt die breite Basis, kaudal ist es zur Spitze, Apex, verjüngt. Die Dornfortsätze sind nach kaudal geneigt und mehr oder weniger stark zur Crista sacralis media verschmolzen. Die Querfortsätze sind zur Pars lateralis verschmolzen. Kranial befinden sich die Kreuzbeinflügel mit dorsal gelegener Facies auricularis zur Verbindung mit dem Becken Schwanzwirbel (Vertebrae caudales) Beim Hund gibt es zwischen 20 und 23 Schwanzwirbel (Mensch 4 - 5 die zum Steißbein hin verschmolzen sind). Im proximalen Teil sind Wirbelbogen und -fortsätze noch ausgebildet. Nach distal verschwinden erst die Fortsätze, schließlich auch die Wirbelbogen. Beim Hund befinden sie sich in den mittleren Abschnitten der Schwanzwirbelsäule ventral, Hämalfortsätze, die sich bisweilen auch zu Hämalbögen schließen. Rippen (Costae) Die Zahl der Rippenpaare entspricht der, der Brustwirbel. Die gleichzählige Rippe steht immer vor dem jeweiligen Wirbel, die erste Rippe also vor dem ersten Brustwirbel. Das letzte Rippenpaar ist beim Hund wie beim Menschen offen. Knochen des Kopfes Am Kopfskelett unterscheidet man den Hirnschädel und den Gesichts-schädel. Während beim Mensch der Hirnschädel an Umfang den Gesichtsschädel stark übertrifft, liegen bei Haustieren (Hund) umgekehrte Verhältnisse vor. Zur Futteraufnahme und -zerkleinerung ist der Gesichtsschädel kräftig entwickelt und bietet der starken Kaumuskulatur Ansatz. Nur bei der Katze sowie kurzköpfigen Hunden (Boxer usw.) ist der Hirnschädel größer als der Gesichtsschädel. Außerdem liegt bei unseren Haustieren der Gesichtsschädel vor dem Hirnschädel, während er beim Mensch darunter liegt. Die Kopfknochen sind platte Knochen, an denen eine äußere und innere Kompakta unterschieden wird. Zwischen beiden befindet sich Spongiosa mit rotem Knochenmark, die Diploe. Diese kann auch fehlen. Mit zunehmendem Alter dringt Nasenschleimhaut in die Diploe einzelner Kopfknochen vor und pleumatisiert diese. So entstehen die Nasennebenhöhlen. Hirnschädel (Neurocranium) Der Hirnschädel setzt sich zusammen aus dem Hinterhauptbein, Keilbein, Scheitelbein, Zwischenscheitelbein, Stirnbein, Siebbein, Schläfenbein, Nasenbein, Tränenbein, Jochbein, Oberkieferbein, Zwischenkieferbein, Rüsselbein, Gaumenbein, Flügelbein, Pflugscharbein und den Muschelbeinen. Das Hinterhauptbein ist ein unpaarer Knochen und gliedert sich in die Schupp mit Nackenteil, Hinterhauptstachel und Schläfenkamm. Die Seitenstücke mit Drosselfortsatz und Gelenkknorren bilden die Verbindung zum Atlas; den Körper der mit dem Keilbein in Verbindung tritt und mit diesem zusammen die Schädelbasis bildet. Das Keilbein ist unpaar und wir in vorderes und hinteres Keilbein unterteilt. Die Trennlinie verknöchert in den ersten Lebensjahren. Beide besitzen je einen Körper und zwei Flügel mit den Austrittsöffnungen für die Nerven. Das Scheitelbein liegt als paariger Knochen jederseits der Mittellinie am Schädelhöhlendach. Bei langköpfigen Hunden verläuft median die Crista sagittalis zum Ansatz der Kaumuskeln. Das ganze Schädeldach wird dann vom Stirnbein gebildet. Das Zwischenscheitelbein ist paarig angelegt und verschmilzt aber bald zu einem Knochen in der Mediane. Das Stirn- oder Schuppenteil bildet als paariger Knochen die Stirn. Mit dem Schläfenteil und dem Augenhöhlenteil begrenzt es die Seitenflächen der Schädelhöhle. Das Stirnbein umschließt beim Hund drei Stirnhöhlen. Das Siebbein ist unpaar und besteht aus Außenwand, medianer Scheide-wand, Siebplatte und dem Siebbeinlabyrinth mit den Siebbeinmuscheln. Die Siebplatte trennt die Schädelhöhle von der Nasenhöhle. Das Schläfenbein begrenzt die Schädelhöhle seitlich und unten. Es ist paarig und setzt sich aus der Schläfenbeinschuppe und der Felsenbein-pyramide zusammen. An der Schläfenbeinschuppe entspringt der Jochfortsatz der sich mit dem Schläfenfortsatz zum Jochbogen verbindet. Am Ursprung des Jochfortsatzes befindet sich die Gelenkfläche für die Verbindung mit dem Unterkiefer. Das Nasenbein liegt vor dem Stirnbein und bedeckt als platter Knochen die Nasenhöhle. Beide Nasenbeine sind median durch eine falsche Naht verbunden. Das Tränenbein liegt als paariger Knochen im nasalen Augenwinkel Das Jochbein besteht aus dem Körper und dem Schläfenfortsatz. Der Schläfenfortsatz bildet mit dem Jochfortsatz des Schläfenbeins den Jochbogen. Das Jochbein ist paarig. Das Oberkieferbein ist der größte Knochen des Schädels. Er ist paarig, formt in wesentlichen Teilen das Gesicht und begrenzt Mund- und Nasenhöhle. Das Zwischenkieferbein ist unpaar und im Schneidezahnbereich des Oberkiefers gelegen. Es bildet die Zahnfächer für die oberen Schneidezähne. Beim Menschen vereinigt es sich schon vor der Geburt mit dem Oberkieferbein. Beim Hund ist es noch längere Zeit nach der Geburt als eigener Knochen zu erkennen. Als embryonale Entwicklungsstörung kann es zu Spaltbildung zwischen Zwischenkiefer- und Oberkieferbein kommen, da sich der Oberkiefer aus dem seitlichen Nasenwulst bildet, das Zwischenkieferbein jedoch aus dem mittleren. Finden beide Wülste keinen Anschluß aneinander, so bildet sich im apikalen Abschnitt die Hasenscharte, weiter aboral im Gaumenbereich der Wolfsrachen aus. Das Gaumenbein schließt sich den Gaumenfortsätzen der beiden Oberkieferbeine aboral an Unterkiefer (Mandibula) Er wird von zwei in der Symphyse vereinigten Unterkieferknochen gebildet. Die Symphyse verknöchert bei den Tieren nach dem ersten Lebensjahr, wobei bei den Fleischfressern wozu auch der Hund gehört manchmal gar nicht. Zwischen den beiden Unterkieferknochen liegt der Kehlgang. In der Symphysengegend wird der Kinnwinkel gebildet. An jedem Unterkiefer-knochen sind der Körper, der die Zähne trägt und der Unterkieferast zu unterscheiden. Im Körper liegt der Unterkieferkanal in dem ein sensibler Ast des N. trigeminus liegt, der die Zähne sowie die Haut am Kinn innerviert. Körper und Ast gehen im Unterkieferwinkel ineinander über. Oberkiefer (Maxilla) Es ist der größte Knochen des Schädels. Er ist paarig, formt in wesentlichen Teilen das Gesicht und begrenzt die Mund- und Nasenhöhle. Aus dem Körper des Oberkieferbeines gehen der Alveolenfortsatz, der die Zahnfächer trägt, sowie der Gaumenfortsatz, der an der Bildung des harten Gaumens beteiligt ist, hervor. Vordergliedmaße Knochen des Schultergürtels Der vollständige Schultergürtel besteht aus drei Knochen: Rabenschnabelbein Schlüsselbein Schulterblatt Er verbindet ursprünglich die Vordergliedmaßen mit dem Rumpf. Knochen des Oberarmes Oberarmbein Speiche Elle Vorderfußwurzelknochen (Anzahl 7) Vordermittelfußknochen (Anzahl 1 - 5) Vorderzehenknochen Hintergliedmaße Oberschenkel Kniescheibe Schienbein Wadenbein Rollbein Fersenbein Hintermittelfußknochen Skelett der Hinterzehen (wie Vordergliedmaße) Passiver Bewegungsapparat - Knochen und Gelenke Das tragfähige Skelettsystem gibt dem Hundekörper seine Stabilität und stützt gleichzeitig empfindliche Organe wir Herz und Lunge im Brustkorb und das Gehirn im Kopf. Durch gelenkige Verbindungen der einzelnen Knochen untereinander ist überhaupt eine Fortbewegung möglich. Bei den Gelenken kann man einen Beugewinkel und einen Steckwinkel unterscheiden. Wird das Gelenk gebeugt, so werden die freien Enden der Knochen des Gelenkes einander genähert , wird es gestreckt, entfernen sich die Knochenenden voneinander. Zur Ausführung der Vielzahl der Bewegungsabläufe sind die einzelnen Gelenke sehr unterschiedlich gebaut und haben verschiedene Bewegungsradien. 1. Zwischenkieferbein 2. Oberkieferbein 3. Stirn 4. Hirnschädel 5. Jochbogen 6. Unterkiefer 7. Augenhöhle 8. 1. Halswirbel 9. 6. Halswirbel von 7 ausgebildeten 10. 1. Rippe 11. 12. Rippe 12. Fleischrippe = 13. Rippe 13. Brustbeinanfang 14. Brustbeinende 15. 3. Brustwirbel 16. 13. Brustwirbel 17. 1. Lendenwirbel 18. 7. Lendenwirbel 19. Kreuzbein 20. Schwanzwirbel 21. Schulterblatt 22. Oberarm 23. Speiche 24. Elle 23 + 24 Unterarm 25. Vorderfußwurzel 26. Vordermittelfuß 27. Vorderzehen 28. Becken 29. Hüftgelenk 30. Oberschenkel 31. Kniescheibe 32. Schienbein 33. Wadenbein 32 Unterschenkel 34. Hinterfußwurzel 35. Hintermittelfuß 36. Hinterzehen |